Samstag, 18.07.2026 00:28 Uhr

Schienenersatzverkehr (SEV)

Verantwortlicher Autor: Wolfgang Weichert Stuttgart, 17.07.2026, 17:07 Uhr
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Schienenersatzverkehr
Schienenersatzverkehr  Bild: Wolfgang Weichert

Stuttgart [ENA] Verbesserte Busse, mehr Komfort, mehr Service: Partner stärken Ersatzverkehr bis zur Inbetriebnahme von Stuttgart 21. Heute wurde vor der Oper in Stuttgart das neue Konzept für den Schienenersatzverkehr (SEV) vorgestellt. Letter of Intent unterzeichnet.

Die Deutsche Bahn hat kürzlich das neue Konzept der Inbetriebnahme von Stuttgart 21 und dem digitalen Knoten Stuttgart vorgestellt. Ein zentraler Baustein dabei ist ein optimierter Ersatzverkehr mit Bussen, um die Beeinträchtigungen der Reisenden während der notwendigen Sperrungen von Bahnstrecken weitestgehend zu reduzieren. Bahnchefin Evelyn Palla hatte dazu im letzten Lenkungskreis eine schnelle Umsetzung in Aussicht gestellt.

Dem entsprechend haben heute Vertreter der DB InfraGO AG, des Landes Baden-Württemberg und des Verbandes Region Stuttgart (VRS) einen Letter of Intent (LOI) zur gemeinsamen Weiterentwicklung des Schienenersatzverkehrs (SEV) in der Region Stuttgart unterzeichnet. Ziel ist es, bereits während der am 20. Juli 2026 startenden Bauarbeiten an der S-Bahn-Stammstrecke die Qualität der Ersatzverkehre ganzheitlich zu erhöhen und den Fahrgästen ein möglichst attraktives und verlässliches Verkehrsangebot zu bieten. Die DB InfraGO beabsichtigt, sich hierfür finanziell an qualitativ verbesserten Ersatzverkehrsangeboten zu beteiligen.

moderne und barrierefreie Fahrzeuge mit hohem Komfortstandard, eine einheitliche und gut erkennbare Gestaltung der Ersatzverkehre, verbesserte Fahrgastinformation in Echtzeit, professionell ausgestattete und klar gekennzeichnete Haltestellen, zusätzliche Reservekapazitäten für einen stabilen Betrieb, verstärkte Betreuung der Fahrgäste vor Ort. Die erste Maßnahme der neuen Zusammenarbeit soll der Ersatzverkehr während der Sperrung der Stuttgarter S-Bahn-Stammstrecke im Sommer 2026 sein. Die dabei gewonnenen Erfahrungen sollen in die weiteren Planungen für die kommenden Bau- und Inbetriebnahmephasen einfließen. Die Partner werden die konkreten finanziellen und organisatorischen Rahmenbedingungen bis Ende 2026 gemeinsam ausarbeiten.

Während der Stammstreckensperrung vom 20. Juli bis 11. September 2026 wird es im 5 bzw. 10 Minutentakt mit den violetten Bussen durch Stuttgart gehen. Auch die Haltestellen des SEV werden in violett gehalten. Medienvertreter konnten sich im Anschluss an die Pressekonferenz bei einer Probefahrt vom Hauptbahnhof nach Stuttgart-Vaihingen vom Komfort der Busse überzeugen.

violette Busse für den SEV
SEV Infomobil
Unterzeichnung "Letter of Intent"
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